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Mittwoch, 8. Oktober 2014

Fast unbekannt: das Reiskeimöl



Reis, Oryza sativa, ein einjähriges Rispengras aus der Familie der Süßgräser, gilt als eine der ältesten Kulturpflanzen. Seine Heimat ist Südostasien; über Indien und Persien gelangte er in den Mittelmeerraum; in Spanien wird er seit 700 n. Chr. kultiviert. Hauptanbaugebiet heute ist Asien, dort primär Malaysia, Indien, die Philippinen, China, Korea und Japan. In Italien gilt die Po-Ebene als Kernanbaugebiet; auch in Spanien und Italien wird er kultiviert. Daneben findet man Felder im tropischen Westafrika, im Süden der USA und in Südamerika.


Reiskeimöl wird aus der fett-, protein- und vitaminreichen Reiskleie gewonnen, die aus Fruchtwand, Samenschale, Aleuronschicht und Embryo des Reiskorns besteht und beim Schälen (Polieren) des braunen Roh-Reises anfällt. Die Kleie enthält, je nach Sorte, ca. 16–32 % Öl, das durch Lösungsmittelextraktion und Raffination gewonnen wird. Während natives gepresstes Reiskeimöl gelbbräunlich ist und einen charakteristischen Geruch aufweist, ist das bei uns als kosmetisches oder Speiseöl angebotene raffinierte Reiskeimöl in der Regel hellgelb bis klar und annähernd geruchlos. Die Herkunft aus dem Keimling als Bestandteil der Kleie spiegelt sich auch in den gebräuchlichen Bezeichnungen des Öls als Rice Bran Oil(Reiskleieöl) oder Rice Germ Oil (Reiskeimöl); beide meinen das selbe Produkt. Bisweilen wird es auch als Reisöl angeboten.
Die oxidative Stabilität und der (wenn auch durch die Raffination verminderte) Gehalt an UVA- und UVB-absorbierendem, antioxidativ wirkendem natürlichem γ-Oryzanol prädestiniert Reiskeimöl für einen Einsatz in Sonnenschutzpräparaten und in der Tagespflege sowie in Präparaten für sensible, gereizte und barrieregestörte Haut. Der Phytosterolgehalt fördert das Einziehverhalten und wirkt beruhigend auf gereizte und trockene Hautzustände. 
Ausserdem ist Reis (und somit auch Reiskeimöl) glutenfrei und somit auch gut bei Gluten unverträglichkeit zu verwenden.

Quelle: http://www.olionatura.de/

Das Reiskeimöl verwende ich in einer neuen Seife, die ich speziell für die ganz sensible Haut, gemacht habe....ich stelle sie Euch ausführlich im nächsten Post vor....



















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