Patschuli (oh, nein - habs voll falsch geschrieben)(Pogostemon) ist eine Pflanzengattung aus der Familie derLippenblütengewächse (Lamiaceae) mit 40 bis 90 Arten. Ihre bekanntesten Vertreter sind das Indische und das Javanische Patschuli, die zur Erzeugung des bekannten Patschuliduftes dienen.

Beschreibung

Es sind krautige Pflanzen oder Halbsträucher mit festen Stämmen; einige Vertreter der Gattung sind Wasserpflanzen. Die gegenständig angeordneten, behaarten bis filzig behaarten Laubblätter sind gestielt bis annähernd ungestielt, eiförmig bis schmal eiförmig, selten linealisch oder sichelförmig. Die Ränder sind gezahnt.
Die Blütenstände sind meist vielblütige Scheinquirle in Trauben oderRispen. Die Trag- und Hochblätter sind linealisch bis eiförmig. Der Kelchist eiförmig-röhrenförmig oder glockenförmig. Die Krone ist zweilippig, die obere Lippe ist dreigelappt, die untere einfach und ebenso lang oder ein wenig länger als die obere. Die vier Staubblätter sind aufrecht und unverwachsen; die Staubfäden sind in der Mitte behaart, die Staubbeutelsind rund. Der Griffel ist am Ende in zwei ungefähr gleiche Teile gespalten. Die Früchte sind Nüsschen, eiförmig bis rund, leicht abgeflacht und glatt.

Verbreitung

Das Verbreitungsgebiet der Gattung umfasst tropische Bereiche von Asien und Afrika.

Systematik

Die Gattung wurde 1815 vom französischen Botaniker René Louiche Desfontaines erstbeschrieben.[1] Sie umfasst aus heutiger Sicht je nach Autor 40 bis 90 Arten, darunter auch die Vertreter der ehemaligen Gattungen Dolichostemon,Dysophylla und Eusteralis. Der Gattungsname leitet sich von den griechischen Begriffen „pogon“ für Bart und „stemon“ für Faden ab und verweist auf die behaarten Staubblätter. [2]
Die folgende Auflistung der rund 90 anerkannten Arten gemäß der Kew Checklist[3] ist nach dem botanischen Namen alphabetisch sortiert, wobei neben dem botanischen Autorkürzel auch die Veröffentlichung mit Erscheinungsjahr der Erstbeschreibung angegeben ist:













und im Lexikon der Aromatherapie steht folgendes:

Beschreibung

Patchouli erinnert die Einen an muffige Kleiderschränke, Andere an die Exotik indischer Märkte.
In Asien wird Patchouli verwendet, um Wäsche vor Ungeziefer zu schützen, weil es Insekten abhält.
Sinnliche Menschen werden hingegen vom Patchouli-Duft angezogen, zumindest diejenigen, denen der Duft gefällt. Daher ist Patchouli ein beliebter Bestandteil von Parfüms und Massageölen.
Äusserlich angewandt hilft Patchouli gegen entzündete Haut.

Eigenschaften

Seelisch

Anwendungs-Gebiete